Bandwacht

Die Bandwacht der Funkamateure – ein Teil des IARU MONITORING SYSTEMS

Im Internationalen Fernmeldevertrag der „International Telecommunications Union“ (ITU) in Genf wurden dem Amateurfunkdienst die Frequenzbereiche 7000 – 7100 kHz, 14000 – 14350 kHz, 18068 – 18168 kHz, 21000 – 21450 kHz und 28000 – 29700 kHz zur alleinigen Benutzung zugewiesen. Trotzdem werden diese Exklusivbänder von fremden Funkdiensten und „Bandeindringlingen“ mit immer mehr Aussendungen belegt.

Solche Bandeindringlinge können sein:
Rundfunksender und/oder deren Oberwellen (Harmonische), deren Intermodulationsprodukte, digitale Betriebsarten (Morsetelegrafie, Funkfernschreiben, Multiplexaussendungen, Überhorizont- und Meereswellenradare) von Militär, Botschaften, internationalen Organisationen, Universitäten und Sprechfunkverkehr des eben erwähnten Personenkreises und privaten Funkpiraten (Lastwagenfahrer, Fischer, Ballonfahrer, Gleitschirmflieger, Taxis, Versorgungsfahrzeuge) in AM, SSB und FM. Vor allem das 10-m-Band ist ein Tummelplatz russischer Taxis und Heizgaslieferanten und CB-Funkern, die in das Amateurband eingedrungen sind. Unter den Intrudern sind auch Missionare und Milizen (Freischärler). Auf 28.000 - 28.500 MHz senden auch viele Treibnetzbojen (Mittelmeer, Atlantik, Pazifik).

Die Bandwacht des DARC ist ein Teil des International Amateur Radio Union (IARU) Monitoring Systems. In der Region 1 gibt es 11 Bandwachten, davon ist die Bandwacht des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V. die aktivste. Ihr Leiter ist OM Ulrich Bihlmayer, DJ9KR. Sein Stellvertreter und „Spezialist“ für digitale Betriebsarten ist OM Wolfgang Hadel, DK2OM. Wolfgang ist auch der Koordinator aller Bandwachten der Region 1 der IARU.

Ihre Mitarbeit ist wichtig!
Um Ihren Auftrag zu erfüllen, ist die Bandwacht auf die Mitarbeit aller deutschen Funkamateure angewiesen. Bitte unterstützen Sie daher die Tätigkeit der Bandwacht und melden Sie ihr Bandeindringlinge. Herr Bihlmayer gibt diese Meldungen nach Überprüfung des Sachverhaltes an die deutsche Fernmeldebehörde „Bundesnetzagentur“ (BnetzA) weiter. Diese überprüft ihrerseits diese Meldungen und sendet, so notwendig und sinnvoll, eine Internationale Beschwerde an die Fernmeldebehörde des Verursachers/Störers.

Ihre Meldung sollte enthalten:
Frequenz (in kHz), Datum, Uhrzeit (UTC), Betriebsart und nähere Angaben zum Störer – und natürlich Ihren Namen, Ihre Emailadresse oder Ihre Telefonnummer, damit Herr Bihlmayer oder die Fernmeldebehörde Kontakt mit Ihnen aufnehmen kann.
Bitte senden Sie keine Meldungen, die Funkamateure betreffen, die z.B. Bandpläne nicht einhalten oder andere Funkamateure beleidigen. Die Bandwacht ist nur gegen Nicht-Amateure gewandt.

Die Homepage der Bandwacht www.iarums-r1.org
Eine Fülle von Informationen finden Sie auf der Homepage der Bandwacht mit u.a. den Rubriken „Aktuelle Eindringlinge“, „Bandwacht-Tipps“, „Soundfiles“, einer „Frequenz-Zuweisungstabelle“ und der Rufzeichen-Abfrage der BnetzA zur Feststellung der Inhaber von Amateurfunk-Rufzeichen.

Richten Sie Ihre Meldungen bitte an

Bandwacht des DARC
z. Hd. Ulrich Bihlmayer DJ9KR
Eichhaldenstraße 35
72074 Tübingen
Email: bandwacht@darc.de

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Bandwacht – damit wir auch morgen noch ungestört in unseren Exklusivbändern funken können!

Stand: 31. Juli 2008

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